Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Nagel, Thomas
 
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Ich Frank I 506ff
Ich/Nagel: Identifikation einer objektiven Person als mich selbst, fügt der Welt keine Tatsache hinzu - daher sind solche Identitätsaussagen für uns nicht verständlich! - Bsp ob ich mir vorstelle, mein Haus brennt ab und dabei zugegen bin oder nicht, macht keinen Unterschied, was man sich als der Fall seiend vorstellt.
EvansVs: eine Identitätsaussage muss für eine raumzeitliche Karte der Welt keinen Unterschied machen, wohl aber für die Art, wie die unmittelbare Umgebung betrachtet wird.
Nagel III 31
Ich/Objektivismus/Nagel: Problem eines liberalen realistischen Weltbilds, jeder muss für sich zugestehen, dass in der zentrumslosen Welt eine Person ist, die kein anderer als er selbst ist.
III 33
Unterscheidung Ich/Person/Nagel: erlaubt zu fragen: wie kann ich diese spezifische Person sein? - Was ist das für eine Tatsache? - Problem in der zentrumslosen Welt.
Lösung: "objektives Selbst", das wir mit dem "Ich" identifizieren. - Das "Selbst" hat die Fähigkeit, eine Auffassung von der Person in der Welt zu bilden - es sieht hierbei von dem Standpunkt des "ich bin" ab - das eigentliche Selbst schließt die kontingente Person Thomas Nagel und seine Perspektive als Inhalt in seine Weltauffassung ein.

N I
Th. Nagel
Das letzte Wort Stuttgart 1999

N II
Th. Nagel
Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990

N III
Th. Nagel
Die Grenzen der Objektivität Stuttgart 1991

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.03.2017