Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Cresswell, M.J.
 
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Identität I 117 ff
kontingente Identität/manche Autoren: hier schlägt das Leibniz-Prinzip fehl - Cresswell: besser: überhaupt nur scheinbare Identität. - Bsp Das größte hölzerne Gebäude ist gleichzeitig das schönste Gebäude - richtig: das größte hölzerne ist notwendig hölzern. - Aber es bist nicht notwendigerweise mit dem schönstem Gebäude identisch. - Problem: wenn identisch, dann doch notwendig identisch. (!)
I 126
Notwendige Identität/Cresswell: wenn Morgenstern = Abendstern, dann: (wenn Morgenstern und Abendstern Nominale sind): falsch: N(MS x)(AS y) (x = y) aber wahr: (MS x)(AS y) N(x = y) - denn x = y ist wahr in jeder Welt unter einer Zuschreibung V gdw. V(x) = V(y) und dann ist es in jeder möglichen Welt wahr, wenn es in einer wahr ist und dann N(x = y). - Cresswell später: entspricht in Hughes/Cresswell: "der Mann nebenan = der Major" als natürliche Wahrheit: das ist unnatürlich.
HC I 167f
Identität/Hughes/Cresswell: immer notwendig: immer liegt (x = ) zugrunde, auch wenn x unter verschiedenen Kennzeichnungen erscheint. Die Beschreibungen sind kontingent, aber nicht die Identität des Gegenstands mit sich selbst. - Das gilt auch für Nichtidentität: sie auch immer notwendig, wenn der entsprechende Satz wahr ist.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.03.2017