Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Wiggins, David
 
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Identität EMD II 289f
Identität/Wiggins: Problem: aus (1) (x)(y)(x = y) > (Fx ↔ Fy)), (2) (x)(y) [(x = y) > (N(x = x) ↔ N(y = x))] und dem überflüssigen (3) N(x = x) soll folgen: (4) (x)(y) [(x = y) > N(y = x)].
II 292
Problem: (4) geht nicht in opaken Kontexten Bsp für Jekyll gehalten zu werden nicht gleich für Hyde gehalten zu werden, auch wenn Jekyll = Hyde.
EMD II 292
Identität/MöWe/Kripke: Bsp Angenommen, Hesperus wäre nicht Phosphorus. Na gut, aber Phosphorus ist Phosphorus. Und außerdem ist Hesperus Phosphorus. Also wenn H nicht P wäre, wäre P nicht P. - WigginsVsKripke: ja aber doch sicher nicht, wenn H nicht P wäre? Das geht nicht so leicht wie Kripke möchte.
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Simons I 115
Identität/Extensionalität/Wiggins: Bsp Tibbles ganze Katze, bestehend aus Tib(Körper) und Tail (Schwanz). - Pointe: wenn kein Unfall passiert, muss man dennoch Ganzes (Individuum Katze) von Summe (Tib + Tail) unterscheiden - obwohl sie aus denselben Teilen bestehen! - Summe: kann sich aufspalten. - Prozess: kann sich nicht aufspalten. - Unterschied in Modalität de re. - Trotz Zusammenfallens als vierdimensionales Objekt - daher QuineVsModalität de re. - Hier unterscheiden sich Summe und Prozess, obwohl als vierdimensionale Objekte zusammenfallend.

Wigg I
D. Wiggins
Essays on Identity and Substance Oxford 2016

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

Si I
P. Simons
Parts Oxford New York 1987

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.03.2017