Philosophie Lexikon der Argumente

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Popper, Karl
 
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Induktion I 110
Induktionsprinzip: es aus der Wissenschaft streichen zu wollen, hieße nicht anders, als die Entscheidung über Wahrheit und Falschheit der Theorien aus der Wissenschaft herauszunehmen.
Das Induktionsprinzip kann nur ein allgemeiner Satz sein. Versucht man, es als einen "empirisch gültigen" Satz aufzufassen, so tauchen sofort dieselben Fragen nochmals auf, die zu seiner Einführung Anlass gegeben haben. Wir müssten um es zu rechtfertigen, induktive Schlüsse anwenden. Regress.
I 115
Induktion: wir lehnen sie ab, weil es kein geeignetes Abgrenzungskriterium gibt. Kein Kennzeichen des empirischen, nicht-metaphysischen Charakters eines theoretischen Systems.
Abgrenzungskriterium: es wird ein Vorschlag für eine Festsetzung sein. Allein Sache des Entschlusses. Das ist nur zu rechtfertigen durch die Analyse seiner logischen Konsequenzen: Fruchtbarkeit, Erklärungskraft usw.
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Schurz I 15f
Induktion/PopperVsInduktion/Schurz: Popper These: Wissenschaft kann gänzlich ohne Induktion auskommen. -viele Autoren VsPopper.
Theoretische Termini/Popper: Problem: weil Beobachtungssätze theoriebeladen sind, ist die Grenze zwischen Beobachtungsbegriffen und theoretischen Termini nicht scharf.

Po I
K. Popper
Objektive Erkenntnis Hamburg 1993

Schu I
G. Schurz
Einführung in die Wissenschaftstheorie Darmstadt 2006

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.04.2017