Philosophie Lexikon der Argumente

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Geach, Peter T.
 
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Intentionalität I 132
Intentionalität/Geach: dreistellige Relation: Person-Verb-Objekt. - Bsp Für ein z, z ist ein Mann und ich sah z in Oxford unter dem Aspekt: "rannte vorüber". - GeachVsBuridan: "ratio","appelliert an", "Hinsicht": hier gibt es keine Identitätsbedingungen. - Es gibt keine Notwendigkeit, dass der Gegenstand unter dem Aspekt wahrgenommen wird. - Bsp Buridan: Sokrates weiß, dass einige Sterne über dem Horizont sind." - Geach: angenommen, Sokrates ist im Dschungel, von welchen weiß er es dann? - Buridan: "von denen, die es sind". - GeachVs: nur von "einigen", nicht z.B. vom Sternbild Aries (falscher Aspekt). - Falscher komplexer Ausdruck: "Sokrates, weiß, dass Aries über dem Horizont ist." - GeachVsBuridan: nutzt hier die Besonderheit von "wissen" aus. (Aus Wissen folgt Wahrheit).
I 137
Intentionale Identität/Intentionalität/Geach: Bsp
1. "Es gibt einen Dichter, den Smith und Brown bewundern" - oder
2. "Smith und Brown bewundern beide denselben Dichter" -
Letzteres wäre auch wahr, wenn es ein Hochstapler wäre, ersteres nicht.
"Unter der Beschreibung"/Aspekt: Problem: Bsp Smith träumte von der dicksten Frau der Welt, (die tatsächlich rothaarig ist) aber im Traum war sie kahl. - Die mittelalterlichen Probleme sind heute noch nicht gelöst. - ((s) > de re, > de dicto).

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.03.2017