Philosophie Lexikon der Argumente

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Rorty, Richard
 
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Richard Rorty
Interpretation III 213
Interpretation/Derrida/Rorty: nichts spricht je von sich aus - und zwar, weil nichts die Ursprünglichkeit - den nicht-relationalen, absoluten Charakter - hat, nach dem die Metaphysiker suchen. - Trotzdem können wir nicht umhin, etwas hervorbringen zu wollen, das so spricht.
VI 361f
Interpretation/Rekonstruktion/Philosophie/Bedeutungswandel/Theoriewechsel/Rorty: Bsp Platon rekonstruiert: daß er geglaubt hätte, alle Wörter wären Namen. - Problem: Platon hätte das nie akzeptiert - dann hat er es auch nicht gemeint. - (s) Doch: er hatte aber einen anderen Begriff von Namen.) - rationale Rekonstruktion: unterstellt, was der Autor "eigentlich" gemeint habe ("Umerziehung") - dagegen historische Rekonstruktion: nach Quentin Skinner: was der Autor selbst akzeptiert hätte. - VI 363 Dabei geht es aber nicht einmal um "Meinen"! und einmal um "Wahrheit".
VI 376
Interpretation/Rekonstruktion/Philosophie/Doxographie/Themen/Rorty: Fehler: alle Autoren so darzustellen, als redeten sie über die gleichen Themen.
VI 363f
Meinen/Rorty: wer herausfinden will, was ein Verstorbener gemeint hat, muß ermitteln, wie die Äußerungen zu seinem allgemeinen Muster sprachlichen und sonstigen Verhaltens passen! . Er muss ermitteln, was der Andere geantwortet hätte, auf Fragen bezüglich seiner Äußerungen.
Das Gemeinte fällt verschieden aus, je nachdem, wer diese Fragen stellt.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.03.2017