Philosophie Lexikon der Argumente

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Goodman, Nelson
 
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Irreale Bedingungssätze II 11
Irrealer Bedingungssatz/Kontrafaktisches Konditional/Goodman: Es ist nicht so, dass Wissenschaft ohne irreale Bedingungssätze auskommen könnte.
II 17
Nicht nur Dispositionsprädikate wie "löslich" oder "brennbar" sondern auch "rot" u a. ganz gewöhnliche Prädikate spielen eine Rolle.
II 18
Als Wahrheitsfunktionen sind natürlich alle irrealen Bedingungssätze wahr, da ihre Vordersätze falsch sind. Wollte man sie empirisch überprüfen, wären sie nicht mehr irrational, da der Vordersatz wahr gemacht würde.
II 35
Alles, was sich am 8. Mai in meiner Hosentasche befand, war aus Silber.
Gesetz: Obwohl der angenommene verbindende Grundsatz allgemein wahr und vielleicht durch Beobachtung aller Fälle vollständig bestätigt ist, kann er keinen irrealen Bedingungssatz begründen, weil er eine zufällige Tatsache beschreibt und kein Gesetz ist.Und offenbar kann auch kein rein syntaktisches Kriterium brauchbar sein, denn die speziellste Beschreibung von Einzeltatsachen lässt sich in eine Form bringen, die jeden gewünschten Grad syntaktischer Allgemeinheit aufweist.

G I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

G II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

G III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997

G IV
N. Goodman/K. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.04.2017