Philosophie Lexikon der Argumente

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Kennzeichnung: ein beschreibender Ausdruck, der einen Gegenstand herausgreift. Bsp Der Sieger von Austerlitz. Anders als Namen sind Kennzeichnungen nicht starr, d.h. sie können in verschiedenen Welten verschiedene Gegenstände bezeichnen. Es hätte jemand anderes als Napoleon der Sieger von Austerlitz sein können, es ist aber sinnlos zu fragen, ob Napoleon jemand anderes hätte sein können. Es gibt bestimmte und unbestimmte Kennzeichnungen. Siehe auch Starrheit, Namen, Mögliche Welten, Denotation.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
McDowell, John
 
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Kennzeichnungen I 132
Theorie der Kennzeichnungen/SearleVsRussell/McDowell: hier ist es leicht, auf seiten Searles zu sein. (Intentionalität).
I 132/33
McDowellVsSearle: es ist besser, Searles Wunsch aufzugeben und sich klarzumachen, worum es sich bei den nicht offensichtlichen Beschreibungen handelt.
(Mit Evans): der begriffliche Bereich sollte nicht als "prädikativ" aufgefaßt werden, sondern als "zu dem Bereich des Fregeschen Sinns gehörend".
I 210
McDowell These: Freges Sinn ist im Raum der Gründe wirksam. Weil Rationalität in der Gemeinschaft hier Bedingung ist, unterscheiden wir nicht zwischen verschiedenen Sinnen.
Zirkel: Aber um Rationalität einem Subjekt zuschreiben zu können, müssten wir doch zwischen Sinnen (rationalen und irrationalen) unterscheiden.
VsMcDowell: dann brauchen wir doch irgendeine Theorie der Kennzeichnungen.
Theorie der Kennzeichnungen/Russell/McDowell: indirekter Bezug zur Welt.

MD I
J. McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.03.2017