Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Wittgenstein, Ludwig
 
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Kontext/ Kontextabhängigkeit Nozick II 220
Mentale Begriffe/Kontext/Wittgenstein/Philosophische Untersuchungen/Nozick: die Anwendung mentaler Begriffe hängt davon ab, was sonst noch wahr ist z.B. im Fall von Verstehen oder Lesen - Verhalten impliziert (entails) nicht das Vorhandensein eines bestimmten mentalen Zustands. Es könnte einen weiteren (breiteren) Kontext geben, der zeigt, dass die Person nicht in dem nahe liegenden Zustand war. - Gleichermaßen erzeugt das Gefühl zu verstehen kein Verstehen, wenn es nicht in einen breiteren Kontext eingebettet ist.
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Hintikka I 125
Kontextprinzip: Nur der Satz hat Sinn, nur im Zusammenhang des Satzes hat ein Name Bedeutung.
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II 400
Bedeutung/Wittgenstein: hat man dem Ausdruck „ein x in der unendlichen Entwicklung“ in einem Kontext eine Bedeutung gegeben, so hat man mit ihm damit nicht unbedingt eine Bedeutung in allen Kontexten gegeben.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

No I
R. Nozick
Philosophical Explanations Oxford 1981

No II
R., Nozick
The Nature of Rationality 1994

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

> Gegenargumente gegen Wittgenstein



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.04.2017