Philosophie Lexikon der Argumente

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Tugendhat, Ernst
 
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Korrektheit I 441
Korrektheit/Sprache/Tugendhat: Bsp Signalsprache bei Tieren oder Mensch, Regeln kausal oder konventionell, dann wird der Gebrauch als "richtig" bezeichnet - dann Klassifikationsausdrücke = Quasi-Prädikate (nur in Anwesenheit des Gegenstands).
I 442
Situationsunabhängig: wenn die Wahrnehmungssituation durch raumzeitliche Lokalisierung spezifiziert wird und so vergegenständlicht wird.
I 444
Wenn der Beobachter eine situationsunabhängige Sprache spricht, kann er er auf eine situationsabhängige Sprache (Bsp von Messinstrumenten) mit Zuschreibung von Wahrheit/Falschheit reagieren.
I 445
Wahrheit: wenn der Sprecher nur Quasi-Prädikate hat, müsste er zwischen Regelkonformität und Situationskonformität unterscheiden können - dann Korrektur von Irrtum über Verifikationsregeln.
I 446
Aber per definitionem nicht, wenn nur Quasi-Prädikate vorhanden sind. - Lösung: singuläre Termini, dann Konstanz eines Identifizierbaren.
I 519
"richtig"/Tugendhat: Grundbegriff.
I 448
Wahrheit/Korrektheit/Tugendhat: dass ein Ausdruck unwahr verwendet wird (Lüge) setzt voraus, dass er regelkonform (!) gebraucht wird. - Deshalb muss man Korrektheit und Wahrheit trennen. - Man muss mit singulären Termini und Quantoren auf andere Situationen Bezug nehmen können.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

> Gegenargumente gegen Tugendhat



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.03.2017