Philosophie Lexikon der Argumente

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Esfeld, Michael
 
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Kripkes Wittgenstein I 99ff
Kripkes Wittgenstein: jede endliche Reihe von Beispielen genügt unendlich vielen logisch möglichen Regeln. - Kripke geht nicht von Verhalten, sondern von Absicht aus: woher weiß man selbst, dass man 125 sagen soll, wenn man beabsichtigt, im Einklang mit seinen früheren Antworten zu handeln? - Es gibt hier nichts Mentales, das den Inhalt bestimmt. - Bei unendlich vielen Möglichkeiten gibt es keinen begrifflichen Inhalt. - Ein Begriff ist aber unabhängig von bestimmter Anwendung.
I 102
Kripkes Wittgenstein: Dispositionen/Kripke: helfen nicht, da sie ebenfalls begrenzt sind - wieso wäre die Handlung, zu der man disponiert ist, die, die man tun sollte? - Form/KripkeVsAristoteles: gleiches Problem: wie sollte man die richtigen "natürlichen Eigenschaften" erkennen? (> Normativitätsproblem)
I 105f
Kripkes Wittgenstein/skeptische Lösung: ergibt nur Behauptbarkeitsbedingungen, keine Wahrheitsbedingungen: also keine Fakten, die Aussagen über Bedeutung wahr machen - Esfeld: Lösung: soziale Praxis, mittlerer Weg zwischen skeptischer Lösung (Nonfaktualismus) und direkter Lösung: die die Fakten der Bedeutung in der Ausstattung der Welt zu finden versucht - KripkeVs: man könnte heute Addition und gestern Quaddition haben: was immer im jeweiligen Moment korrekt erscheint, ist korrekt. - Gegenwärtige Dispositionen haben immer privilegierte Stellung. - Veränderung ist nicht unabhängig vom begrifflichen Inhalt: um Wechsel festzustellen, muss dieser zuerst feststehen.

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.03.2017