Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Tarski, Alfred
 
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Kriterien Horwich I 130
Wahrheitskriterium/Kriterium/Tarski: werden wir wohl nie finden - aber auch nicht für die meisten anderen Begriffe einschließlich der Physik.
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Tarski I 177
Wahrheitskriterium/Tarski: es gibt keins, das zeigt, dass kein Satz einer empirischen Theorie falsch ist. - ((s) Das Kriterium ist nicht in den Aussagen selbst - diese sind alle verschieden.). - Gemeinsamkeit wahrer Sätze: ist Wahrheit, nicht ein Kriterium wie Schwärze der Kohle und Weiße des Schnees.
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Berka I 492
Wahrheit/Kriterium/strukturell/Tarski: ein strukturelles W-Kriterium gestattet es, jeder Aussage der Sprache eine ihr äquivalente Aussage effektiv zuzuordnen, die, wenn sie nicht quantitativ ist, offensichtlich wahr oder offensichtlich falsch ist- das geht im Klassenkalkül. - Strukturelle Charakteristik der wahren Aussagen möglich, wenn man zeigen kann, dass die Klasse der Individuen unendlich ist. ((s) weil dann Richtigkeit/Beweisbarkeit zusammenfallen). - > allgemeines Wahrheitskriterium.
I 502
Wahrheitskriterium/strukturelles Kriterium/Tarski: wird uns dadurch geliefert, dass wir feststellen, dass der Begriff der wahren Aussage (aus § 3) und der des beweisbaren Satzes (aufgrund der Matrizenmethode) denselben Umfang haben - Problem: das gilt nur für einfachste Sprachen - (d.h. mit nur einer einzigen semantischen Kategorie, Bsp nur Individuen).

Tarsk I
A. Tarski
Logic, Semantics, Metamathematics: Papers from 1923-38 Indianapolis 1983

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

Brk I
K. Berka/L. Kreiser
Logik Texte Berlin 1983

> Gegenargumente gegen Tarski



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.03.2017