Philosophie Lexikon der Argumente

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Dummett, Michael
 
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Mehrwertige Logik EMD II 108
Dreiwertige Logik: wenn B falsch ist aber A weder wahr noch falsch: dann wird "Wenn A wahr ist, dann ist B wahr" wahr, obwohl "Wenn A, dann B" nicht wahr! Grund: nur weil wir annehmen, wie nicht bestritten werden kann, dass der Satz "A ist wahr" falsch ist, wenn A weder wahr noch falsch ist - neues Prädikat für triviale Axiome: "A ist Wahr" : hat denselben Wahrheitswert wie A (nicht immer wahr)
EMD II 121
Weder wahr noch falsch/Dummett: nur für Teilsätze sinnvoll! - > mehrwertige Logik - selbständig gebrauchte Sätze (nicht komplexe): für diese nur Unterscheidung zwischen ausgezeichnetem und nicht ausgezeichnetem Wahrheitswert wichtig.
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Dum III 27f
Dritter Wahrheitswert/unbestimmter Wahrheitswert/mehrwertige Logik/Dummett: "Witz" (Zweck): "nicht" wahrheitsfunktional erklären zu können -. Wahrheitstafel mit w,f,X - Unterschied: ohne WW bei Konditional mit falschem Vorderglied: "X" (ausgezeichneter Wahrheitswert) - bei Einhorn: "Y" (nichtausgezeichneter Wahrheitswert).

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Dummett



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.03.2017