Philosophie Lexikon der Argumente

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Tugendhat, Ernst
 
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Meinen I 232
Meinen/Grice/Tugendhat: der Sprecher, der den Satz "p" verwendet, beabsichtigt zu bewirken, dass der Hörer "p" für wahr hält. - A beabsichtigt, dass B meint, dass A meint, dass p - (revidierte Fassung)
I 271
Def Meinen/Tugendhat: engere Form des Glaubens: wenn der Sprecher keine über den Ausgang dieses Spiels hinausgehenden Absichten hat - Glaubensdisposition ist davon trennbar. - Man meint nicht immer p, wenn man glaubt dass p.
Glauben: hat Ursachen - Meinen: kann außer Ursachen auch Gründe haben.
Meinen: ist nicht die Erwartung, dass p sich als wahr erweisen lässt - (denn Meinen ist sowieso Erwartung). - Meinen = Spielabsicht (darüber kann man den Hörer täuschen). - Glauben/Tugendhat: gibt es auch bei Tieren.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.04.2017