Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Rorty, Richard
 
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Richard Rorty
Metaphern III 41ff
Rorty These: die Geschichte der Sprache und damit der Künste, Wissenschaften und Moral als Geschichte der Metapher betrachten heißt, das Bild zu verabschieden, in dem Bewusstsein oder Sprache sich immer besser für Zwecke eignen, die Gott oder die Natur auferlegt haben. Bewusstsein hat sich in der Evolution einfach ergeben, es ist nicht etwas, auf das der ganze Prozess abzielte.
III 44
Metapher/Davidson/Rorty: eine Bedeutung haben heißt, einen Platz in einem Sprachspiel haben - Metaphern haben per Definitionen keinen! Metaphern unterbrechen eine Unterhaltung - sie übermitteln keine Botschaft. Metaphern können nicht paraphrasiert werden -
IV 68
Metaphern/Davidson: haben keine Bedeutung. Das heißt: vor ihrer Verfertigung haben sie keinen Platz im Sprachspiel. Anschließend kommt ihnen allerdings eine wichtige Aufgabe zu.
IV 68
Metapher/Rorty: so ist die Metapher ein wesentliches Instrument im Prozess des Umwebens unserer Überzeugungen und Wünsche. Ohne sie gäbe es so etwas wie wissenschaftliche Revolutionen oder einen kulturellen Umbruch gar nicht, sondern nur eine Veränderung der Wahrheitswerte von Aussagen, die in einem nicht wechselnden Vokabular formuliert werden.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Rorty



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.04.2017