Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Wittgenstein, Ludwig
 
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Metasprache Hintikka I 43 ff
Philosophie/Wittgenstein/Hintikka: die These der Sprache als universelles Medium hat als Konsequenz die Idee der Universalität der Sprache. (US). Philosophische Ansichten genießen nicht das Vorrecht der Formulierung in einer eigenen Metasprache.
Wie es keine Metaphysik gibt, gibt es auch keine Metalogik. Der Ausdruck 'einen Satz verstehen' ist auch nicht metalogisch, sondern ein Ausdruck wie jeder andere auch. (Ms 110, 189)
I 44
Bsp Der Fall entspricht dem der Rechtschreibelehre, die es auch mit dem Wort 'Rechtschreibelehre' zu tun hat.
Wittgensteins philosophische Technik: immer wieder die Frage: Bei welcher Gelegenheit würde jemand den und den Satz äußern? Das setzt voraus, dass eine philosophische Diskussion nicht zu den relevanten Gelegenheiten gehört.
I 45
Alle Metatheoretischen und philosophischen Diskurse scheiden aus der Untersuchung aus. Grund These der Universalität der Sprache.
I 47
Metasprache/Metatheorie/Wittgenstein/Hintikka: es kann keine Metatheorie geben, auch nicht in der Mathematik. - Es gibt grundsätzlich keine "höheren Ebenen" - daher kann man in der Mathematik keinen eigentlich semantischen Wahrheitsbegriff anwenden.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

> Gegenargumente gegen Wittgenstein
> Gegenargumente zu Metasprache



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.04.2017