Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Brandom, Robert
 
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Namen I 614
Eigennamen/Name/Brandom: lassen sich ausschließlich in Begriffen der mit ihnen assoziierten Sortale verstehen. - Bsp Man kann nicht einfach auf eine Reiterstatue zeigen und "es" "Klump" taufen! Es kommt darauf an, ob man die Statue meint, oder den Klumpen Lehm.
I 805f
Name/Referenz/Kripke: wenn festgelegt ist, dass der Name "wie üblich" verwendet wird, kann unterschiedliche Überzeugung die Referenz nicht gefährden. - BrandomVsKripke: den Begriff der Referenz sollte man nicht voraussetzen, um einen Ausdruck anaphorisch vererben zu können. - Kotypizität garantiert nicht Koreferenz! - (Auch nicht bei kanonisch pronominalen "er", "es"). - Bei der anaphorischen Kette ist das Zitattilgungsprinzip nicht anwendbar. - BrandomVsKripke: das ist kein Paradox, sondern wir können Namen auf eine Weise verwenden, die das Zitattilgungsprinzip ausschließt - Bsp "Cicero" (soll hier der Name eines Spions sein): nicht alle müssen zur selben Kette gehören, aber man braucht auch keine Quasi-Namen (wie quasi-indexikalische Ausdrücke (> Castaneda)).
I 807
Namen/Frege/Brandom: nach Frege sind Namen angeblich mit Eigenschaften verbunden. - KripkeVs - Brandom: das ist gar nicht Fregesch: Eigenschaften gehören nach Frege zur Bedeutung (Referenz) und nicht zum Sinn - sie sind nicht unmittelbar fassbar. - Brandom: durch Namen ausgedrückte begriffliche Gehalte sind opak.
I 811
Def Namen/Eigenname/Brandom: anaphorische Ketten kotypischer Tokenings.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.03.2017