Philosophie Lexikon der Argumente

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Quine, Willard Van Orman
 
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Namen I 230
Mehrdeutigkeit: der Name Paul ist nicht mehrdeutig, kein allgemeiner Term sondern ein singulärer Term mit Verbreitung. - Mehrdeutigkeit Handlung/Gewohnheit: Schlittschuhläufer, Lieferung (Handlung, Objekt).
I 316
Ein Name ist ein allgemeiner Term, der nur auf einen Gegenstand zutrifft. - Ryle: x ist selbst eine Eigenschaft! - Mittelalter: Sokrates , Mensch , sterblich: auf gleicher Stufe - schließt Wahrheitswertlücken, beansprucht keine Synonymie.
VII 12~
Namen/Quine: sind immer eliminierbar - die Sprache braucht keine.
VII 75~
Namen/Quine: Frege: müssen substituiert werden können - auch bei abstrakten Entitäten möglich.
VII 167
Eigennamen/Quine: können als Kennzeichnungen analysiert werden - dann können wir alle singulären Termini eliminieren, soweit die Theorie betroffen ist.
VIII 24ff
Namen/Quine: sind konstante Ersetzungen von Variablen.
X 48
Name bezieht sich immer nur auf einen Gegenstand - Prädikat: auf viele. - Wir ersetzen sie in der Standardgrammatik durch Prädikate: zunächst: "a=" statt "a", dann Prädikat "A". - Aus dem Satz "Fa" wird dann "Ex(Ax . Fx)".
X 48
Namen/Quine: über sie kann nicht quantifiziert werden, deshalb sind sie eine andere Kategorie als Variablen - Namen können durch Variablen ersetzt werden, aber nicht immer umgekehrt.
X 124
Namen/Logik/substitutionale Quantifikation/Quine: Problem: es gibt nie genug Namen für alle Gegenstände der Welt: Bsp wenn eine Menge von keinem offenen Satz bestimmt wird, hat sie auch keinen Namen. - Sonst Bsp Name: "a", Bestimmung: "x ε a". - Bsp Irrationale Zahlen können nicht auf ganze Zahlen zurückgeführt werden. - ((s) >Substitutionsklasse).
XI 39
Namen/allgemeiner Term/Quine/Lauener: Namen werden eliminiert, indem sie als allgemeine Termini rekonstruiert werden. Als "=a" - dann: Pegasus/Wahrheitswert: dann ist "Pegasus fliegt". "(Ex)(X = c ∧ Fx)" falsch, weil Pegasus nicht existiert. (Es gibt kein c, die Konjunktion ist falsch). (>Einhorn). - Logischer Status eines Eigennamens hängt nicht von der Art der Einführung, sondern nur von der Relation zu anderen Ausdrücken ab.
XII 78
Namen/Quine: zeichnen sich dadurch aus, dass sie für Variablen eingesetzt werden dürfen.

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

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> Gegenargumente zu Namen



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.03.2017