Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Strawson, P. F.
 
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Namen VII 16
Namen/Strawson: Eigennamen haben keine Bedeutung. Unkenntnis des Namens ist nicht sprachliches Nichtwissen.
I 222
Namen/Adjektiv/Strawson: auch Namen können adjektivisch sein: Bsp "napoleonisch", "russisch", sogar mit Hilfsverb "ist ein Hitler".
I 224
Aber: napoleonische Geste ist nicht Verbindung von Geste mit Napoleon sondern zwischen Geste und Ähnlichkeitsprinzip der Zusammenfassung, das durch Napoleon ermöglicht ist - aber: Ramsey wir sagen wohl Weisheit ist ein Merkmal von Sokrates , aber nicht: "Weisheit sokratisiert" (das ist falsch!) - Ein Einzelding kann nicht prädiziert werden! - Lösung: Sprache hat ein Schein-U : "Merkmal-sein von".
I 226
Nur Schein-Universale weil sonst Regress: dadurch charakterisierend, dadurch charakterisierend.. zu sein.
VI 386f
Namen/allgemeine Termini/Strawson: können nicht syntaktisch hergeleitet werden.
VII 113
Namen/Strawson: Bedeutung nicht Gegenstand - (Verwechslung von Erwähnung und Gebrauch) - Referenz: Ausdrücke plus Kontext - Referieren heißt nicht sagen, dass man referiert - (Stufen).
VII 122
StrawsonVsRussell/VsQuine: Gipfel des Zirkulären: Namen als getarnte Kennzeichnungen zu behandeln - Namen werden willkürlich oder konventionell gewählt - sonst wären Namen deskriptiv.
VII 122
Quasinamen/Strawson: "Glorreiche Revolution", "Blaue Grotte", "Vaterländischer Krieg".

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.03.2017