Philosophie Lexikon der Argumente

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Quine, Willard Van Orman
 
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Nonfaktualismus ad XII 55
Nonfaktualismus/keine Tatsache/(s): keine (entscheidende) Tatsache gibt es Bsp bei Fragen, die prinzipiell unbestimmt sind, - bzw. deren Antwort von der weiteren Darstellung des Problems abhängt. - >Unerforschlichkeit der Referenz. - (> Quine)
ad XII 64
Nonfaktualismus/(s): wenn etwas grundsätzlich unbestimmt ist, dann gibt es keine Tatsache zu erforschen. -
Quine: Bsp wenn Bedeutung eine Eigenschaft des Verhaltens ist, kann die Unerforschlichkeit des Bezugs nicht in der Unerforschlichkeit einer Tatsache liegen - weil da nichts zu erforschen ist. - Aber es macht wohl einen Unterschied, ob man sich auf Hasen oder auf Teile bezieht - oder Bsp auf Formeln oder Gödelzahlen. - Denn sonst gäbe es zwischen diesen gar keinen Unterschied. - Referenz verlöre ihren Sinn - aber der Unterschied ist weder durch Verhalten noch durch Ostension fassbar. - > Unbestimmtheit - Formeln: haben andere Eigenschaften als Zahlen.

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

> Gegenargumente gegen Quine
> Gegenargumente zu Nonfaktualismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.04.2017