Philosophie Lexikon der Argumente

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Barrow, J.D.
 
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Operationalismus I 37
Operationalismus: Wissenschaft ist ein System von Vorschriften für die Erforschung der Welt im Labor - linguistisch: wie werden die Wörter benutzt? - InstrumentalismusVsEmpirismus: die sinnvollen Begriffe sind nicht nur die, die sich auf Sinnesdaten zurückführen lassen. - Theorien und Naturgesetze sind nur Instrumente, die Umwelt erfahrbar zu machen. "wahr"/"falsch" gibt es nicht als Eigenschaften von Theorien. - Idealismus: da alles Wissen durch unseren Verstand gefiltert ist, sind wir nie sicher, ob es eine Verbindung zur Wirklichkeit gibt. I 42 OperationalismusVsEmpirismus: Theorien dürfen auch erfunden werden - damit erhält der Beobachter eine wichtigere Rolle.
I 41f
VsOperationalismus/Barrow: fragt, was meßbar ist. Damit muß er komplexe Zahlen und irrationale Zahlen ausschließen. - Zersplitterung der Wissenschaft: jedesmal wenn wir ein anderes Meßverfahren gebrauchen, müssen wir eine Zahl als eine andere Größe betrachten. - zirkulär: der Operationalismus setzt voraus daß wir wissen, was eine erlaubte Operation ist. - Problem: gewisse Begriffe dürfen nur dann verwendet werden, wenn empfindlichere Geräte genauere Messungen zulassen - ((s) damit wir etwas Zukünftiges ausgeschlossen.)

B I
John D. Barrow
Warum die Welt mathematisch ist Frankfurt/M. 1996

B II
John D. Barrow
Die Natur der Natur: Die philosophischen Ansätze der modernen Kosmologie Heidelberg 1993

B III
John D. Barrow
Die Entdeckung des Unmöglichen. Forschung an den Grenzen des Wissens Heidelberg 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 01.05.2017