Philosophie Lexikon der Argumente

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Rorty, Richard
 
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Richard Rorty
Philosophie III 102
Philosophie/Hegel/Rorty: Philosophie malt grau in grau: d.h. Geschichte ist alt. - Rorty: Newton wusste nicht, dass sein Zweck die moderne Technologie war. - Gebrauchstheorie: Problem: die Zwecke der Sprache liegen noch gar nicht fest - anders als bei Werkzeugen.
VI 355
Geschichte der Philosophie/Interpretation/Rekonstruktion/Vergangenheit/Bedeutungswandel/Begriffswandel /Rorty: Dilemma: entweder - a) Wir oktroyieren den Toten in anachronistischer Manier genügend Probleme und Vokabeln unserer Zeit auf - b) Wir lassen sie weniger töricht wirken, indem wir sie in ihren eigenen historischen Kontext stellen. - Rorty These: wir können beides tun, wenn wir es bewusst trennen.
VI 376f
Rorty: Philosophie ist keine natürliche Art - d.h. sie gibt nicht die immer gleichen Antworten auf immer gleiche Fragen - wir sollten uns nicht so darstellen, als reagierten wir auf dieselben Reize wie unsere Vorfahren - wir haben neue Reize geschaffen - daher stellen wir auch bessere Fragen. - Pointe: Philosophie hat dennoch nicht mit "Metafragen" zu tun.

Rorty Philosophie und die Zukunft (III) passim
Philosophie/Hegel/Dewey/Rorty: nicht Annäherung an Feststehendes, sondern Selbsterschaffung. Die Zukunft ist ergiebiger als die Vergangenheit.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.03.2017