Philosophie Lexikon der Argumente

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Stalnaker, Robert
 
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Platonismus I 43
Def Liberaler Platonismus/LP/Terminologie/Stalnaker: (frühe These): wenn die Praxis legitim ist, (Inferenzen usw.) dann machen wir wirklich Behauptungen und die Semantik sagt uns wirklich, was die Aussagen sagen - kausale Verbindung als Bedingung für Referenz ist dann überflüssig. - Problem: die Existenz von Zahlen kann aber nicht durch eine Praxis konstituiert sein.
I 45
Liberaler Platonismus/Stalnaker: Lösung: Verpflichtung auf Zahlen wird durch die Billigung der Praxis konstituiert.
I 48
Liberaler Platonist: ist im Gegensatz zum modalen Realisten immer noch Verifikationist.
I 54
Platonismus/Mathematik/Stalnaker: mathematischer Platonismus suggeriert ein Bild, nach dem mathematische Sätze kontingent sind.
Ontologische Verpflichtung/Mathematik/Platonismus/Stalnaker: da der Platonist am Ende behauptet, dass Reich der mathematischen Entitäten existiere notwendig, ist er gar keine ontologische Verpflichtung eingegangen.
Liberaler Platonismus/Stalnaker: sagt, da die ontologische Verpflichtung keine Verpflichtung zum Ausschluss einer Möglichkeit ist, braucht man auch keine externe Relation (kausale Verbindung).
Wenn wahre mathematische Sätze notwendig wahr sind, braucht man keine Tatsachen, die die Propositionen wahr machen.
Wissen/Konsequenzen/Stalnaker: dennoch könnte es immer noch sein, dass man nicht alle wahren Konsequenzen notwendiger Sätze kennt.
Lösung/Stalnaker: hier sollte man die Begriffe Beweis, Kalkulation, Konstruktion usw. einführen.

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.04.2017