Philosophie Lexikon der Argumente

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Sellars, Wilfrid
 
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Privilegierter Zugang I 80
Zu jedem von uns gehört ein Strom von Episoden, die selbst keine unmittelbaren Erfahrungen sind und zu denen wir privilegierten, jedoch keineswegs unveränderlichen oder unfehlbaren Zugang haben. ( > Privilegierter Zugang). Sie können auftreten, ohne offenes Sprachverhalten.
Die Wortvorstellungen sind nicht das Denken selbst. Genauso wenig ist das offene Sprachverhalten das Denken selbst. Wir müssen keine Wortvorstellungen haben, ja wir müssen überhaupt keine Vorstellung haben, wenn wir wissen, was wir denken! Es ist falsch, den privilegierten Zugang nach dem Vorbild der Wahrnehmung zu konstruieren.
I 95ff
Privilegierter Zugang/Sellars: Selbstzuschreibung aufgrund von Beobachtung durch andere. Erst danach beginnt die Rede vom privilegierten Zugang.
I 97
Privat: keine »absolute Privatheit«. Offenes Verhalten ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Logik dieser Begriffe, so wie das beobachtbare Verhalten von Gasen ein Beleg molekularer Vorgänge ist.
Bericht: erfordert (dennoch) privilegierten Zugang.

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

> Gegenargumente gegen Sellars
> Gegenargumente zu Privilegierter Zugang



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.04.2017