Philosophie Lexikon der Argumente

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Quine, Willard Van Orman
 
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Propositionale Einstellungen I 250ff
rein bezeichnend: eindeutig (Ersetzbarkeit der Identität) - nicht: "Tullius war ein Römer" ist trochäisch - > propositionale Einstellung - Der Ausdruck in Anführungszeichen ist nicht rein bezeichnend. - Mehrdeutiger Bezug - jede Wahrheitsfunktion ist bezeichnungsdurchsichtig.
I 263
Undurchsichtigkeit: nicht Glauben ist undurchsichtig, sondern "dass"! (>Kronecker-Bsp)
Opaker Kontext: nichtbezeichnende Funktion - Frege: Name eines Gedankens , Name einer Eigenschaft , Name eines Individuenbegriffs - Russell: propositionale Einstellungen.
I 367
Propositionale Einstellung: Gegenstand kann nur ein zeitloser Satz sein!
I 372
Gegenstände der propositionalen Einstellungen haben wir eliminiert: Thomas glaubt (Cicero hat): nicht mehr Form "Fab": a = Thomas, b = ( ) - sondern: "Fa" wobei "F" ein komplexer Ausdruck ist. - "Glaubt" ist nicht mehr Term, sondern Operator!
I 377
Direkte Rede: wie Vogelruf - auch schauspielerische Leistung: propositionale Einstellung.
II 153 f
Propositionale Einstellung/Quine: bleiben erhalten! - Aber nicht de re!
X 56
Propositionale Einstellung/: 1. manche Autoren: Dass-Satz Name für Proposition, dann Entität. - QuineVs: Objekte von Wünschen sollten keine Entität sein - 2. andere: Bildungsregel, die aus 2-stelliges Prädikat "glaubt" + Satz durch Zwischenschaltung von "dass" ein einstelliges Prädikat macht: "glaubt, dass y" - 3. "glaubt, dass" neue Kategorie "Einstellungsausdruck", dann Bildungsregel, die aus Einstellungsausdruck + Satz ein einstelliges Prädikat macht: "glaubt, dass Darwin irrte". - Prädikate: 2-stellig: "glaubt" - 1-stellig: "glaubt dass Darwin irrte"/(s) hintere Stelle "gesättigt".

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

> Gegenargumente gegen Quine
> Gegenargumente zu Propositionale Einstellungen



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.03.2017