Philosophie Lexikon der Argumente

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Grover, D.L.
 
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Prosatz-Theorie Horwich I 315
Prosatz-Theorie/Camp/Grover/Belnap/CGB: (Modifikation von Ramseys Ansatz) These: wenn wir die Alltagssprache leicht anreichern durch propositionale Quantifikation (Quantifikation über Sätze), dann können wir ohne W-Prädikat ("wahr") alles ausdrücken, was wir mit ihm ausdrücken können.
I 324
Prosatz-Theorie/CGB: Variablen müssen bei dem Prosatz nicht mit Prädikaten verbunden sein.
- Alltagssprache: hat schon Prosätze - Bsp "es ist wahr", "das ist wahr" - Relativpronomen: nur mit Individuenvariablen - nicht mit propositionalen Variablen (diese haben Satzposition). - Lösung: cross-reference (Überkreuz-Referenz) - dann muß eine Variable beim Prosatz nicht mit einem Verb verbunden sein.
I 325
wahr/Ramsey: muss keine Eigenschaft zuschreiben - CGB: wahr kann Fragment des Prosatzes sein.
I 334
Prosatztheorie/CGB: These: wir wollen im Geist von Ramsey sagen, dass alle Rede über Wahrheit so verstanden werden kann, dass sie eben nur den prosententialen Gebrauch von "das ist wahr" involviert.
I 349
Prosatz/CGB: darf nicht aufgesplittet werden - (um "das" als Anapher zu nehmen - sonst auch "ist wahr" einzeln und dann nicht mehr referierend sondern charakterisierend (eigenschafts-zuschreibend, CGBVs).
I 351
wahr/CGB: wird charakterisierend, wenn "sie" als unabhängiges Pronomen (traditionell, nicht-anaphorisch) aufgefaßt wird.
I 354
Prosatz: referiert nie auf eine Proposition (als Glaubensobjekt).
ad I 352
((s) Prosatz/CGB/(s): hat normalerweise keine behauptende Kraft.)

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.04.2017