Philosophie Lexikon der Argumente

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Brandom, Robert
 
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Propositionaler Gehalt I 215
Propositionaler Gehalt/pG/Brandom: aus sozialen Strukturen, die ihn übertragen, grundlegend für repräsentationale Gehalte - ((s) Was als richtige Wahrnehmung gilt, ist sozial durch Normen geregelt.)
I 217
Hilfshypothesen sind von Person zu Person verschieden.
I 218
Zugang: zur Pragmatik: normativ - zur Semantik: inferentiell - zur Interaktion zwischen begrifflichen Gehalten: sozial.
I 236
Propositionaler Gehalt/Field/Brandom: zweistufig: 1. Glauben* in Mentalesisch, 2. Bedeutung in öffentlicher Sprache - I 327 Mathematik: pG gibt es auch ohne Empirie.
I 240
Propositionaler Gehalt/Brandom: (Glaubbares) ist durch die pragmatische Eigenschaft der Behauptbarkeit auszuzeichnen.
I 254
Def Propositionaler Gehalt: das, was Performanzen ausdrücken und was die besonderen Merkmale ihrer Signifikanz innerhalb des Genus des Behauptens bestimmt.
I 402
Propositionaler Gehalt: Rolle als Prämissen - startet mit dem Begriff der Wahrheit statt mit dem der Inferenz - Def Handeln: etwas wahr machen.
I 473
Propositionaler Gehalt/Brandom: These: kann keine grundlegende explanatorische Rolle spielen - ist parasitär zur expressiven Rolle! - Es geht um Behauptungsakte, nicht um Behauptetes.
I 873
Gehalt/Brandom: propositionale und andere begriffliche Gehalte, mit denen das Verhalten des Systems gemessen werden soll, können nicht in diesem Verhalten selbst begründet werden.
I 897
Propositionaler Gehalt/Brandom: was wir meinen ist von den tatsächlichen Verhältnissen abhängig, auch wenn wir nicht wissen, wie sie sind; das ist der perspektivische Charakter des pG. - Daher fängt der Externalismus zu hause an: die Gehalte fremder Festlegungen sind abhängig von deren Tun und von der Wahrheit über das, worüber sie etwas behaupten.
II 207
Propositionaler Gehalt/Brandom: ist immer auch repräsentational. - Über pG kann in Begriffen von Wahrheit oder von Gründen nachgedacht werden - "aboutness", "über" nicht zusätzlich zu Repräsentation notwendig - aber pG muss auch nichtrepräsentational charakterisiert werden können
II 263
Objektivität/Brandom: des propositionalen Gehalts: die Objektivität (Tatsache) sagt nichts darüber aus wer etwas angemessen behaupten könnte - und solche Tatsachen gäbe es sogar ohne Lebewesen. - Diese Objektivität ist ein Merkmal, das wir als eine Struktur der Festlegungen und Berechtigungen verständlich machen können. - Jede Gemeinschaft, die Festlegung und Berechtigung als normative Status anerkennt, kann pG anerkennen, die in diesem Sinn objektiv sind.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.03.2017