Philosophie Lexikon der Argumente

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Tugendhat, Ernst
 
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Propositionaler Gehalt I 74
Propositionaler Gehalt/pG/Tugendhat: Bsp das, was "er kommt", "er komme!", "wenn er doch käme", "kommt er?" gemeinsam ist. - Verstehen: hat immer die Struktur von Ja/Nein-Stellungnahmen zum propositionalen Gehalt - kein propositionaler Gehalt: Bsp "hurra", "danke", "Guten Tag".
I 241
Propositionaler Gehalt/Searle/Tugendhat: Searle verwendet »p« gar nicht für den assertorischen Satz, sondern für den propositionalen Gehalt! (Tugendhat: so wie ich [p] verwendet habe). - Wer nach Searle "p" verwendet, will damit sagen, dass der Sachverhalt (SV), dass p, wirklich besteht. TugendhatVsSearle: unklar, was Sachverhalt eigentlich sind und wie man sie erkennt.
Tugendhat stattdessen: die Frage, was eine Behauptung ist, kann nichts anderes sein, als die Frage, nach welchen Regeln diese Handlung vollzogen wird.
I 290
Propositionaler Gehalt/Tugendhat. = Behauptetes. - Propositionaler Gehalt hat keine Wahrheitsbedingungen - propositionaler Gehalt ist nicht der Satz.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.03.2017