Philosophie Lexikon der Argumente

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Searle, John R.
 
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Ramsey-Satz I 58
Ramsey Satz/Searle: angenommen, John hat die Überzeugung, dass p, und diese Überzeugung ist verursacht durch seine Wahrnehmung, dass p.
Wir können das Wort "Überzeugung" eliminieren und einfach sagen, dass es da irgend etwas gibt, dass in dem und den Kausalbeziehungen steht. Formal: wir setzen einfach eine Variable, "x".
John hat x das und x ist durch die Wahrnehmung, dass p, verursacht und x verursacht zusammen mit dem Wunsch, das q, die Handlung h.
Mit weiteren Ramsey Sätzen soll man die verbleibenden psychologischen Ausdrücke wie "Wunsch" und "Wahrnehmung" loswerden. So stellte sich heraus, dass der Funktionalismus folgenden entscheidenden Vorteil hat: er zeigt, dass an Geisteszuständen nichts speziell Geistiges ist.
Über Geisteszustände reden, das heißt einfach: über neutrale Kausalbeziehungen reden; der "Chauvinismus" von Typ Identitätstheorien, dass nur derartige Systeme Geisteszustände haben könnten, die solche Gehirne haben wie wir, wird durch diese viel liberalere Auffassung nun vermieden. Jedes x beliebige System könnte Geisteszustände haben.
Der Geist wird hier als einer Art Black Box betrachtet. (SearlVs).

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.03.2017