Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Dummett, Michael
 
Bücher bei Amazon
Realismus II 449
Anti-realistisch: idealistisch, verifikationistisch: Phänomenalismus, Behaviorismus, Instrumentalismus oder Positivismus, Intuitionismus.
Themen: Kreisen vor allem und die Frage nach der Existenz bestimmter Entitäten.
So bestreiten die Phänomenalisten die Existenz physischer, äußerer Gegenstände als eigentlicher Bestandteile der Wirklichkeit.
II 450
Realismus: Vorsicht: für den Realisten ist die Erkennbarkeit dessen, was unsere Sätze war oder falsch macht, absolut irrelevant! Unsere Sätze sind wahr oder falsch auf Grund einer objektiven, von uns unabhängige existierende Wirklichkeit.
(> Seel: der Realist kann die Beschaffenheit der Welt nicht von unserem Wissen abängig machen!Daher kann er auch nicht behaupten, daß er weiß, wie die Welt im Innersten beschaffen ist.)
II 452
1. Objektivitätsthese: Bedeutung ist etwas Objektives.
2. Wahrheitsbedingungsthese: "Einen Satz verstehen heißt, seine Wahrheitsbedingungen zu kennen, also zu wissen, dass der Satz wahr ist, wenn dies oder jenes der Fall ist.
II 453
3. Realismusthese: jeder Satz hat einen bestimmten Wahrheitswert.
Unentscheidbare Sätze: Das Verständnis eines solchen Satzes kann sich daher in der sprachlichen Praxis nicht manifestieren.
- - -
EMD II 102
Realismus/Dummett: Sätze, die weder wahr noch falsch sind, sind kein Problem: hier brauchen wir einfach mehrwertige Logik. - Problem: prinzipiell unentscheidbare Sätze. - Dann ist das Prinzip der Bivalenz nicht behauptbar.

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Dummett
> Gegenargumente zu Realismus



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.04.2017