Philosophie Lexikon der Argumente

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Searle, John R.
 
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Realismus II 87
Realismus, naiver/SearleVs: hat recht, dass die materiellen Gegenstände und Erlebnisse die typischen Wahrnehmungsgegenstände sind - er übersieht aber, dass sie es nur sein können, weil Wahrnehmung einen intentionalen Gehalt hat.
II 199
Realismus/Searle: keine Hypothese oder Überzeugung, Realismus gehört zum Hintergrund. Ich
bin auf den Hintergrund festgelegt. - Realismus ist Voraussetzung für Hypothesen. - Das Festgelegtsein auf den Realismus ist selbst aber keine Hypothese
III 160f
Externer Realismus/Searle: muss immer noch zwischen repräsentationsunabhängig (Bsp Sterne) und geistunbhängig (auch Sterne) unterscheiden - Bsp Schmerz ist repräsentations-unabhängig aber nicht geist-unabhängig.
III 165
Realismus/Searle:These sagt, dass es eine unabhängige Wirklichkeit gibt, nicht darüber, wie sie beschaffen ist, keine Theorie der Sprache, keine Theorie der Repräsentation, ontologisch.
III 163f
Realismus/Searle: darf nicht mit Korrespondenztheorie verwechselt werden, er ist gar keine Wahrheitstheorie - er ist Bedingung für unsere Hypothesen - er ist mit jeder Wahrheitstheorie kompatibel, weil er eine Theorie der Ontologie und nicht der Bedeutung von "wahr" ist - keine semantische Theorie - Putnam: fasst Realismus epistemisch auf: der Realismus behaupte, dass es sinnvoll sei, einen Gottesstandpunkt anzunehmen. - SearleVsPutnam: Irrtum anzunehmen, dass die Wirklichkeit selbst bestimme, welches Vokabular angemessen ist.
III 165
Searle: Realismus ist auch keine Theorie der Sprache - VsTradition: Pointe: der Realismus ist keine Theorie darüber, wie die Welt "wirklich" ist! - Grund: wir könnten uns über alle Einzelheiten irren, und der Realismus dennoch wahr sein!
Def Realismus/Searle: die Ansicht, dass es eine Seinsweise der Dinge gibt, die von allen Repräsentationen logisch unabhängig ist, er sagt nicht, wie die Dinge sind.
III 166
Realismus/Searle: Argumente gegen die Existenz von Dingen sind Behauptungen über die äußere Wirklichkeit wie andere . sie setzen den Realismus genauso voraus! - die Nichtexistenz von Dingen - wäre eine Eigenschaft jener repräsentationsunabhängigen Realität.
III 191
Externer Realismus/Searle: ist eine Verständnisbedingung für andere Hypothesen.
III 169
Realismus/Searle: sagt, dass es eine unabhängige Wirklichkeit gibt, nichts darüber, wie sie
beschaffen ist, keine Theorie der Sprache, keine Theorie der Repräsentation, ontologisch
III 193 ff
Realismus/Searle: These: keine Hypothese, sondern Bedingungen für jegliche Hypothesen - Realismus Teil des Hintergrunds.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

> Gegenargumente gegen Searle
> Gegenargumente zu Realismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.04.2017