Philosophie Lexikon der Argumente

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Dummett, Michael
 
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Redundanztheorie Brandom I 471
Redundanztheorie/Dummett/Brandom: setzt den Gehalt der nichtsemantischen Behauptung der gegenüber die semantische Behauptung ("es ist wahr, dass...") redundant ist, voraus - DummettVsDeflationismus: kann daher den propositionalen Gehalt nicht durch Wahrheitsbedingungen (WB) erklären - (obwohl alles Wahrheitsbedingungen hat).
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III 13
Wahrheit/Redundanztheorie/Dummett: der sing Term, der in P vorkommt, hat in "Es ist wahr, daß P" seinen indirekten Bezugsgegenstand nämlich seinen Sinn - ((s) Bsp "Ein Einhorn hat ein Horn": ohne Wahrheitswert) - aber "Es ist wahr, dass ein Einhorn ein Horn hat": falsch - Divergenz von "P" und "Es ist wahr, dass P".
III 17
Redundanztheorie/Dummett: besagt, dass unsere Erklärung die ganze Bedeutung von "wahr und "falsch" angibt - Problem: wenn wir die Redundanztheorie akzeptieren, ist die Erklärung durch die Wahrheitstheorie verbaut - ((s) da sie eine zweiwertige Logik voraussetzt.)
III 226
Redundanztheorie: die These, dass die Äquivalenzthese (ÄT) eine erschöpfende Erläuterung des Wahrheits-Begriffs liefert - Äquivalenzthese: "P ist wahr" läuft auf das gleiche hinaus wie "p". - DummettVs: das erklärt nicht das Verstehen sprachlicher Bedeutung, es muss etwas geben, das darüber hinausgeht, weil wir den besonderen Witz von "ist wahr" verstehen.

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Dummett
> Gegenargumente zu Redundanztheorie



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.03.2017