Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Brandom, Robert
 
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Referenz I 442
Bezug/Referenz: zwei Arten: 1. Wort-Welt (extralinguistischer Bezug) Bsp "Der Verfasser von "Träume eines Geistersehers"" das bezieht sich auf eine wirkliche Person (nämlich Kant). - 2. Wort-Wort (intralinguistischer bzw. anaphorischer Bezug) Bsp "Wittgenstein wollte.., deshalb reiste er nach Jena".
I 457
Referenz/Notwendigkeit/Brandom: kontingent: Der Ausdruck "Leibniz" bezieht sich auf Leibniz - Notwendig: Leibniz ist Leibniz.
I 458
oreferenz von Typen: behauptet Identität zwischen indirekten bestimmten Kennzeichnungen.
I 465
Referenz/Ausdruck/Brandom: unser Ansatz unterscheidet scharf zwischen Ausdrücken und ihren Referenten - Bsp Die Ausdrücke "der Ausdruck Leibniz" und "Der Referent des Ausdrucks Leibniz" werden ganz verschieden gebraucht. - "Bezieht sich auf" bringt keine Verschmelzung mit extralinguistischen Dingen.
I 465
Referenz/Brandom: ist keine besondere Entität.
I 651
Bezugnahme/Referenz/Brandom: kann nicht in Begriffen des Zeigens verstanden werden, vielmehr muß das Zeigen in Begriffen der Bezugnahme erklärt werden.
I 652
Anapher: ist nötig, um Wiederholbares aus Unwiederholbarem zu erzeugen, wo Kotypizität nicht einmal eine annullierbare Vermutung von Koreferenz trägt und somit auch nicht von (Ko)-Rekurrenz.
I 678
Pronomina/Brandom: ermöglichen uns zu reden, ohne zu wissen, worüber wir reden. (>Referenz)- Bsp Wenn er das getan hat, dann verdient er was immer ihm zusteht.
II 217
Referenz/Quine: nach Two Dogmas ist eher Referenz als Bedeutung maßgeblich.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Brandom
> Gegenargumente zu Referenz



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.03.2017