Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Kripke, Saul Aaron
 
Bücher bei Amazon
Referenz Wolf II 211
Referenz/Bsp "Ihr Ehemann ist nett zu ihr"/Kripke: Variante: der (abwesende) Ehemann ist nicht nett! - Dann ist die Aussage für alle Autoren falsch - (wegen des abwesenden Ehemanns). - Unterscheidung Sprecher-Referenz/semantische Referenz.
Wolf II 221
Gödel-Schmidt-Fall/Kripke: Beschreibung bestimmt nicht die Referenz - wir würden den Namen nicht zurückziehen, wenn wir etwas neues erfahren.
Wolf II 231f
Kripke These: Donnellans Unterscheidung referentiell/attributiv verallgemeinert: ein Sprecher kann in einer Situation aus einem von zwei Gründen glauben, dass seine spezifische Intention mit seiner allgemeinen Intention zusammenfällt: a) "einfacher" Fall: seine spezifische Intention ist, auf den semantischen Referenten zu referieren. (per definitionem), das ist Donnellans attributive Verwendung) - b) "komplexer" Fall: die Intentionen sind verschieden, aber der Sprecher glaubt, dass sie auf denselben Gegenstand referieren (referentiell).
VsDonnellan: man darf die referentielle nicht als Eigennamen auffassen - denn die Unterscheidung einfach/komplex ist auf Kennzeichnungen und Namen gleichermaßen anwendbar.
- - -
Newen/Schrenk I 111
Direkte Referenz/Kripke/Newen/Schrenk: Kripke nennt die Objekttheorie der Namen die Theorie der direkten Referenz.

K I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

K III
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg), Oxford/NY 1984

K II siehe Wol I
U. Wolf (Hg)
Eigennamen Frankfurt 1993

> Gegenargumente gegen Kripke
> Gegenargumente zu Referenz



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.04.2017