Philosophie Lexikon der Argumente

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Wittgenstein, Ludwig
 
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Referenz Putnam III 201ff
Referenz/Wittgenstein: Bsp "mein Bruder in Amerika": - Tendenz, ein Bild vorzustellen - wir deuten Referenz gar nicht kausal - wir stellen es uns mehr als ein Erlebnis des Denkens vor.
Putnam: Referenz ist nicht kausal: wir können auch auf künftige Dinge Bezug nehmen (dann kausale Bezugnahme auf eine Art Bsp "künftige Generationen").
III
205/6
Statt Wissen durch Bekanntschaft/Beschreibung einfach verschiedene Arten der Referenz (Kausalität ist hier irrelevant).
- - -
Tetens VII 81
Sprache/Grenze/Tractatus/Tetens: bei Sätzen über die Sprache landen wir bei "metastufigen" Tautologien Bsp Instanzen des Tarski-Schemas.
Tetens: am Ende bleibt uns nur übrig, eben den Akt der Bezugnahme auf Sachverhalte zu vollziehen. Das können wir nicht durch immer weitere Sätze sicherstellen und überbieten.
Wir können unsere Sprache nicht verlassen. Wie die Referenz gelingt, zeigt sich im Vollzug der Äußerungen.
Sagen/Zeigen/Tractatus/Tetens: weisen also eine Doppelgesichtigkeit auf.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Te I
H. Tetens
Geist, Gehirn, Maschine Stuttgart 1994

W VII
H. Tetens
Tractatus - Ein Kommentar Stuttgart 2009

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.03.2017