Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Brandom, Robert
 
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Regeln I 59
Regel/Wittgenstein/Brandom: die Anwendung einer Regel kann Performanz verbieten oder erlauben - die Regel bestimmt die Richtigkeit nur, wenn sie richtig angewendet wird - daher sind immer weitere Regeln nötig, bis zu den letzten, impliziten Regeln. - Deutung/Wittgenstein: Regeln für die Anwendung einer Regel.
I 62
Hintergrund: Praktiken.
119
Wittgenstein : Regel gebraucht er mindestens in drei verschiedenen Bedeutungen:
1. Die Regel sagt explizit, was man tun muss.
2. Alles was denjenigen leitet, dessen Verhalten beurteilt wird, gleichgültig ob diskursiv oder begrifflich.
3. Man redet manchmal einfach dann vom Regelfolgen, wenn ein Verhalten Gegenstand normativer Beurteilung ist.
Spiel: die Regel kann ein Behelf des Unterrichts im Spiel sein. Aber auch: eine Regel findet weder im Unterricht noch im Spiel selbst Verwendung.
I 120
Farbtafeln und selbst Wegweiser sind Ausdruck einer Regel.
Es gibt kein Erfassen einer Regel, das keine Deutung (eine Interpretation) ist.
Brandom: keine Regel ohne Behaupten, Urteilen und Beschreiben.
Eine Mitteilung machen oder ein Befehlen ist kein Regelfolgen.
I 820
Regeln/Wittgenstein/Brandom: pro Wittgenstein: explizite Normen sind nur vor einem Hintergrund impliziter Normen intelligibel - Vs: dennoch ist es möglich, dass auf jeder Ebene Interpretation involviert ist.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.04.2017