Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Armstrong, D.M.
 
Bücher bei Amazon
Regularität II 42 ff
ArmstrongVsHume/ArmstrongVsRegularität: 1. Regularität aufgrund von Naturgesetzen (NG) ist nicht von Zufall zu unterscheiden: Bsp jede Kugel Uran ist kleiner als 1 Km, jede Kugel Gold auch, letzere aber zufällig - 2. Naturgesetze unterstützen kontrafaktische Konditionale, Regularitäten (Regelmäßigkeiten) nicht - 3. die Regularitäts-Theorie macht aus der Induktion eine irrationale Prozedur - 4. Wahrscheinlichkeit: Problem: jede Verbindung von F"s und G"s kann auch aufgrund eines bloß wahrscheinlichen Gesetzes bestehen: obwohl die Verteilung Manifestation des Naturgesetzes ist, ist sie nicht mit ihm identisch. - Lösung: Naturgesetz: Verbindung von Typen von Zuständen. - Lösung: ad 1: Eigenschaften statt Regularität: die Eigenschaften des Goldes/Urans - ad 2: Universalien machen die Zahl der Instantiierungen irrelevant (ungleich Regularität) - ad 3: durch Universalien wird Induktion zur Abduktion (Schluss auf die Beste Erklärung). - ad 4. Verbindungen zwischen Eigenschaften (Universalien) können in unterschiedlicher Stärke auftreten, dann sind deterministische Naturgesetze ein Grenzfall.
II 45
Regularität/Tooley: molekulare Tatsache: Konjunktion: dieses F ist ein G und dieses..und...- Dagegen: Naturgesetze als Verbindung zwischen Eigenschaften (Universalien): atomare Tatsache: die Zahl der Instanzen ist irrelevant > Armstrong: Lösung für nicht-aktuale Situation als Wahrmacher von kontrafaktischen Konditionalen.

AR II = Disp
D. M. Armstrong

In
Dispositions, Tim Crane, London New York 1996

AR III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

> Gegenargumente gegen Armstrong
> Gegenargumente zu Regularität



zurück zur Liste | > Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.02.2017