Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Relationstheorie
A.
Relationstheorie:
Die Annahme, Glauben sei eine Relation zu inneren Objekten (Entitäten). Praktisch alle Autoren sind gegen diese Annahme von Gedanken als inneren Objekten. Siehe auch Intensionale Objekte, Intensionen, Propositionale Einstellungen.

B.
Relationale Theorie/Bigelow/Pargetter (Bigelow, Pargetter Science and Necessity Cambridge University Press 1990 S 55ff) nimmt Universalien (z.B. Mengen, Zahlen, Eigenschaften) und Relationen zwischen ihnen an, um das Problem der Quantitäten zu erklären. Siehe auch Veränderung, Bewegung, Quantitäten, Universalien, Nominalismus, Platonismus.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Fodor, Jerry
 
Bücher bei Amazon
Relationstheorie Cresswell II 157
Glauben/Relationstheorie/Fodor/Cresswell: sein Beweis, dass Glauben relational ist (1981, 178-181) ist in Wirklichkeit ein Beweis, dass "glaubt" eine Person mit einem Inhalt (nicht einem Objekt) in Beziehung setzt.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

> Gegenargumente gegen Fodor
> Gegenargumente zu Relationstheorie



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.04.2017