Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Berkeley, G.
 
Bücher bei Amazon
Repräsentation Berkeley: die Wirklichkeit besteht genau aus unseren Repräsentationen. Problem: wie kann ich falsche Repräsentationen haben?

Putnam V 87
Berkeley/PutnamVsBerkeley/Putnam: missliche Konsequenz der Ähnlichkeitstheorie der Bezugnahme: sie impliziert dass nichts existiert außer geistigen Entitäten. Argument: der Tisch ist ja nicht wirklich im Kopf. Nichts kann eine Empfindung oder einem Vorstellungsbild ähnlich sein, außer einer anderen Empfindung oder einem anderen Vorstellungsbild.
V 88
Daraus folgt: keine "Idee" (kein geistiges Bild) kann etwas anderes als ein weiteres Bild oder eine weitere Empfindung repräsentieren, bzw. sich darauf beziehen!
Das stürzte die Philosophie in eine tiefe Krise. Aus einer völlig stringenten Argumentation folgte etwas Absurdes.

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

> Gegenargumente gegen Berkeley
> Gegenargumente zu Repräsentation



zurück zur Liste | > Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.03.2017