Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Rorty, Richard
 
Bücher bei Amazon:
Richard Rorty
Rylesche Vorfahren Frank I 602f
Rylesche Vorfahren/Empfindungen/Jones/Sellars/Rorty: auch Empfindungen waren nach dem Mythos von "Jones" ursprünglich theoretische Entitäten - "innere" Zustände, wie postuliert wurden, um das Auftreten bestimmter Gedanken zu erklären. Bsp den Gedanken, dass sich ein Dreieck vor mir befindet, wenn da keines ist. (Schein, durch Empfindung erklärt.) - auch Empfindungen hatten "innere Eigenschaften", die sie nicht mit einem physikalischen Gegenstand teilten - "von" ist bei Empfindungen kein relationaler Ausdruck. "Von-rot": der Bindestrich soll die Einfachheit bzw. Unanalysierbarkeit ausdrücken - Jones: der Mann, der im Mythos von Sellars das Bewusstsein erfand - Berichte über innere Zustände erst nach langem Lernen - was heißt dann "innerlich" - Rorty: so etwas zu postulieren, liefert keine Erklärung für das "Nichtphysische", (genauso wenig wie Ryles Dispositionen) - sie setzen das Physische nicht in Gegensatz zu etwas anderem - statt "Gedanke über p" könnte man genauso gut sagen: "Gehirnprozess über p".

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Rorty
> Gegenargumente zu Rylesche Vorfahren



zurück zur Liste | > Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.03.2017