Philosophie Lexikon der Argumente

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Rorty, Richard
 
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Richard Rorty
Schmerz I 83f
Schmerz/Descartes: Schmerzen sind Einzeldinge RortyVs).
Ihr Sein erschöpft sich in einer einzigen Eigenschaft: Schmerzhaftigkeit.
I 93f
Schmerz/Kripke/Rorty: Unterschied:
a) Wärme: Auch in Abwesenheit von Wärme kann man Wärme spüren - (gleiche epistemische Situation)
b) Nicht so im Fall von Schmerzen.
Unterschied:
a) Referenz bei Wärme wird durch eine akzidentielle Eigenschaft bestimmt
b) bei Schmerz: durch eine wesentliche Eigenschaft.
I 127 f
Bsp das noch nicht sprechende Kind weiß auf die gleiche Weise, dass es Schmerzen hat, wie die Pflanze die Richtung der Sonne und die Amöbe die Temperatur des Wassers kennt.
Wissen: diese Wissensweise steht jedoch in keinem Zusammenhang zu dem, was ein Verwender von Sprache weiß, wenn er weiß, was Schmerzen sind.
Wittgenstein: es ist ein Irrtum zu glauben, dass wir lernen, was Schmerzen in diesem zweiten Sinne sind, indem wir unsere Kenntnis davon, was Schmerzen im ersten Sinne sind, in ein sprachliches Gewand kleiden.
I 128
Wittgensteinianer: machen viel Aufhebens um die Tatsachen über Verhalten und Umgebung.
RortyVs: diese sind irrelevant für die Natur von Schmerzen. Denn das Wesen des Schmerzes wird einfach durch das bestimmt, was benannt wird.
VI 172
Rorty: Schmerzen, Personen und Überzeugungen (bei Frisuren bin ich mir nicht so sicher) sind keine Entitäten, über die man zu reden lernen kann, indem man kurze und bündige Definitionen erhält.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Rorty



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.03.2017