Philosophie Lexikon der Argumente

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Lewis, David
 
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Sehen V 274
Wahrnehmung/Sehen/Übereinstimmung/Lewis: heißt sicher nicht, dass im Kopf oder der Seele das gleiche vorgeht wie vor den Augen, eher geht es um einen informationalen Inhalt. - visuelles Erlebnis: wird am besten durch die typische kausale Rolle gekennzeichnet. - Der Inhalt ist der Glaubensinhalt, der tendenziell dadurch hervorgerufen wird - Problem. dasselbe visuelle Erlebnis kann ganz verschiedene Glaubensinhalte hervorrufen - aber nicht der ganze Inhalt kann durch Glauben charakterisiert werden. - Bsp Hase-Enten-Kopf: (H-E-Kopf) der Glaube kann durch die Disjunktion Hase-oder-Ente charakterisiert werden, resultiert aber dann in dem Glauben, dass da Tinte und Papier sind.
V 275
Halluzination/Lewis: kein Sehen, weil die Szene das Erlebnis nicht verursacht. - Bsp wenn ich mein Gehirn halluziniere und dieses zufällig genau übereinstimmt - dann ist es mein Gehirn, das das verursacht, aber kein Sehen. - (> veridical).
V 280
Sehen/Grice: erfordert einen kausalen Standardprozess.
V 281
Halluzination: keine echte kontrafaktische Abhängigkeit von der Szene - wenn diese sich ändert, muss sich die Halluzination eben nicht ändern - umgekehrt: Übereinstimmung beim echten Sehen: nicht von der Szene selbst verursacht!
V 280
Sehen/Wahrnehmung/Kripke/Lewis: (1972) LewisVsGrice: kausaler Standardprozess würde dazu führen, dass in der Vergangenheit niemand genug über Reflexion wusste, um einen Begriff von sehen haben zu können. Lösung/Kripke: starr-gemachte Kennzeichnungen.
V 283
Sehen/Lewis: ist ein Unterscheiden - aber: perfekte Übereinstimmung - Bsp bei einer dunklen Szene - das würde eine weite Reichweite von Alternativen erlauben - das ist unerwünscht. - Sehen einer dunklen Szene ist kein Sehen.

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

> Gegenargumente gegen Lewis



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.03.2017