Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Nozick, Robert
 
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Selbstbezüglichkeit II 75
Selbst-Referenz/Nozick: (in allen möglichen Welten (MöWe)) hat zwei Komponenten:
a) starr: in allen Welten auf dasselbe Ding
b) in jeder möglichen Welt auf sich selbst (in dieser einen möglichen Welt).
Dafür muss der Ausdruck durch seinen Sinn festgelegt sein - das macht wiederum Umstände überflüssig. - Starrheit nicht hinreichend: Bsp Gödelzahl. - (Die Gödelzahl ist wohl aber notwendig selbstreferentiell).
II 81
Ich/Selbstreferenz/Wahrheit/semantische Tatsachen/Nozick: Problem: Wahrheit (bzw. semantische Tatsache) hilft nicht, um zu wissen, dass man selbst derjenige ist, auf den ein Satz mit "Ich" sich bezieht - Bsp "Genau dieser Hervorbringer des Tokens "Ich bin in Cambridge"". - Hier muss man immer noch wissen, dass man es ist. - Sonst ist es nicht besser als "genau dieses X". - ((s) Lösung/(s): Es muss Wissen über die Wahrheit sein.)
II 93
Selbstreferenz/Nozick: sollte nicht durch ein dauerndes Merkmal definiert werden, sondern durch etwas, das im Akt des Referierens entsteht. - ((s) Das ist dann indexikalisch, aber unproblematisch.) - Pointe: Bsp "genau dies" ist dann immer noch von außen beschrieben. - D.h. es ist immer noch nicht reflexiv. - Nozick: pro: dann gibt es keine Frage "Wie ist’s möglich?".

No I
R. Nozick
Philosophical Explanations Oxford 1981

No II
R., Nozick
The Nature of Rationality 1994

> Gegenargumente gegen Nozick
> Gegenargumente zu Selbstbezüglichkeit



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.03.2017