Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Dummett, Michael
 
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Sinn EMD II ~72
Sinn/Dummett: Eigenschaft eines einzelnen Satzes, nicht voller Sprachgebrauch.
- - -
Dum I 122
Sinn/Fassen/DummettVsFrege: der Gedanke wird nicht unmittelbar dem Bewusstsein dargeboten - vielmehr Erfassen des Sinns: Reihe von Fähigkeiten.
I 123
Dass die Brille in der anderen Jacke ist, kann nicht Bewusstseinsinhalt sein.
I 124
Solche Beispiele führen in eine entgegengesetzte Richtung, wonach Sprache durch sprachunabhängig aufgefasste Gedanken erklärt wird und nicht umgekehrt.(>Evans). - Eine solche Erklärung wird Saussures Konzeption von Sprache als Code vermeiden. - VsFrege: Wortsinn ist nicht gleich Gedankenbaustein - EvansVsKompositionalität.
III 25
Sinn/Dummett: aus Zweiteilung von Sachverhalten:
1. Wo die Aussage missbraucht sein könnte
2. Wo die Aussage nicht missbraucht sein könnte.
ad 1.: Aussage: falsch, Konditional: falsch, Atomsatz: falsch oder ohne Wahrheitswert
ad 2.: Aussage: wahr, Konditional: wahr oder ohne Wahrheitswert, Atomsatz: wahr.
III 28
Sinn/Dummett: der Sinn ganz und gar dadurch bestimmt, dass man weiß, wann der Satz einen ausgezeichneten Wahrheitswert hat und wann einen nichtausgezeichneten Wahrheitswert. - Feinere Unterscheidungen sind nur bei komplexen Sätzen mit Operatoren nötig.
III 74
Sinn/Dummett: nicht nur durch Verifikationsmethode, sondern Begreifen, welche Umstände verwirklicht sein müssen. - (>Goldbachsche Vermutung).

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.03.2017