Philosophie Lexikon der Argumente

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Wittgenstein, Ludwig
 
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Sinn II 3
Sinn/sinnvoll/sinnlos/Wittgenstein: wenn es Sinn hat, zu sagen: "Es gibt vier primäre Farben", muss es auch Sinn haben, zu sagen: "Es gibt fünf primäre Farben." Siehe auch II 113, II 167, II 372.
II 59
Sinn/Täuschung/Irrtum/Wittgenstein: was uns ermöglicht, die Welt richtig zu beurteilen, ermöglicht uns auch, sie falsch zu beurteilen.
II 69
Sinn/Unsinn/sinnvoll/sinnlos/Wittgenstein: Bsp "Dieser Klang ist rot". ist nicht falsch, sondern Unsinn - etwas eine Farbe zu nennen heißt zu sagen, dass es bestimmten grammatischen Regeln gehorcht - Grenze: ich kann nicht sagen, Klänge hätten Eigenschaften, die den Farben nicht zukommen, denn dann müsste ich ja sinnvoll sagen können, dass Farben Eigenschaften haben, die sie nicht haben. - ((s) Ich müsste es negieren können.) - Bsp "Farben sind nicht laut". - Sinn und Unsinn haben nichts gemeinsam- sinnlose Wortkombinationen gehören nicht zur Sprache - die Grammatik zieht die Grenze.
II 171
Sinn/Wittgenstein. Wir können von "Sinn" reden, ohne dem Ausdruck eine klare Bedeutung zu geben.
II 402
Regel/Sinn/Wittgenstein: Bsp der Befehl ersetze sieben durch Null hat keinen Sinn, außer dass er eine Regel angibt. - ((s) Regeln müssen eben auch keinen Sinn darüber hinaus haben).
II 412
Beweis/Sinn/Wittgenstein: Unsinn: zu sagen, erst der Beweis verleihe der Frage Sinn. - richtig: der Beweis liefert eine Möglichkeit zur Beantwortung. - Damit verleiht er der Frage Sinn. - ((s) Drittes, Zwischeninstanz.)
III 144
Sinn/Zeigen/Sagen/Tractatus/Wittgenstein/Flor: der Satz wird gebraucht, den Gedanken auszudrücken- dagegen kann der Sinn nur angegeben werden, indem die Wahrheitsbedingungen angegeben werden oder der Satz wiederholt wird.
VII 27
Sinn/Tractatus/Tetens: umstrittene These: dass nur deskriptive Sätze sinnvoll seien. - Ethik: Problem: normative Sätze sind sinnlos.
I 22
Def Sinn des Satzes/Tractatus: (4.2:) Seine Übereinstimmung und Nichtübereinstimmung mit den Möglichkeiten des Bestehens und Nichtbestehens der Sachverhalte.
Hintikka: daraus ergibt sich, dass die Identität der Bedeutung zweier Ausdrücke sprachlich nicht behauptet werden kann. (Tractatus 6.2322).
I 149
Bildtheorie/Abbildtheorie/Tractatus/Wittgenstein/Hintikka: Namen sind Punkte, Sätze, Pfeile, sie haben Sinn. Der Sinn wird durch die beiden Pole wahr und falsch bestimmt.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.04.2017