Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Sellars, Wilfrid
 
Bücher bei Amazon
Sinnesdaten I XII
Sellars: Sinnesdaten können nicht Anwärter für das Fundament einer Rechtfertigungspraxis sein.
Sinnesdaten: Problem, mit ihnen ein Fundament für die Rechtfertigung zu bilden: die Sinnesdaten der Empiristen sind Einzelgegenstände, aber nur im Hinblick auf Tatsachen kann von einem Wissen gesprochen werden.
Wissen: hat die Form »das und das ist so und so«. Gewusst wird etwas über einen Einzelgegenstand, jedoch nicht ein Einzelgegenstand selbst.
Sinnesdatentheorie: steht vor der Wahl: entweder
a) Sinnesdaten sind Einzelgegenstände, dann wäre das Empfinden von Sinnesdaten kein Wissen - oder
b) Der Theoretiker erklärt das Empfinden der Sinnesdaten zu einer Form des Wissens, dann muss man allerdings einräumen, dass es keine Einzelgegenstände, sondern Tatsachen sind, die gewusst werden.
I XXXVII
Sinnesdaten/Broad/Tradition: innere Gegenstände, unmittelbar bewusst. - SellarsVs: keine Gegenstände, nur kausale Folgen. - Pointe: ein roter Sinneseindruck kann auch entstehen, wenn der Gegenstand nur rot zu sein scheint.
I 15
Sinnesdaten/Sellars: können als Code benutzt werden, nicht als Analyse oder Erklärung für irgendetwas!
I 37
Sinnesdatentheorie: Grundproblem, wie etwas scheinen kann, ohne dass es so ist und ohne dass es so wahrgenommen wird!
I 47
SellarsVsSinnesdaten: es geht um öffentliche physikalische Gegenstände, nicht um private Gegenstände.

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

> Gegenargumente gegen Sellars
> Gegenargumente zu Sinnesdaten



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.04.2017