Philosophie Lexikon der Argumente

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Tugendhat, Ernst
 
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Sortale I 453
Sortal/Aristoteles/Tugendhat: Bsp "Stuhl" nach Funktion abgegrenzt. - > "bottom-up": wir fragen, wie singuläre Termini funktionieren müssen.
Sortal: ermöglicht zu entscheiden, was dazu gehört und was nicht - keine zeitlichen, nur räumliche Grenzen - (>continuant) - Lebensphasen eines Gegenstands werden nicht als Teile angesehen.
I 457f
Sortal/Tugendhat: ermöglicht neue Art der raumzeitliche Identifikation - wir dürfen Wahrnehmungs-Gegenstände noch nicht voraussetzen. - Dann Identifikation durch Unterscheidung von Raumzeit-Stellen - (Spezifikation).
I 460
Sortal/Tugendhat: nicht einfach Vorstellung! - sortale Prädikate: setzen eine bestimmte Konfiguration des räumlich bzw. zeitlich Ausgedehnten voraus. - Bsp "dieselbe Katze". - Umgekehrt: sortale Prädikate sind nur durch Raumstellen zusammen mit Gleichheitszeichen erklärbar.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

> Gegenargumente gegen Tugendhat



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.03.2017