Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Davidson, Donald
 
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Sprache I 113
Sprache/Davidson: Konventionen und Regeln erklären die Sprache nicht, die Sprache erklärt sie.
II 54
These: der Begriff der Sprache sei überflüssig. So etwas wie eine Sprache gibt es nicht, jedenfalls nicht in dem Sinn wie viele Philosophen und Linguisten meinen.
Rorty II 21
Davidson/Rorty: "wie die Sprache funktioniert" hat wenig mit der Frage zu tun, "wie das Erkennen funktioniert".
DavidsonVsTradition/Rorty: Sprache kein instrumentelles Zeichensystem, weder des Ausdrucks noch der Darstellung.
Rorty II 21
Davidson: "So etwas wie eine Sprache gibt es nicht, es gibt nichts was man lernen oder beherrschen könnte." (Eher vorläufig funktionierende Theorien). Keine Konventionen, wie wir uns verständigen!
Davidson: wir sollten dahin kommen, irgendwann nichts mehr zu verehren, alles, unsere Sprache, Bewußtsein, Gemeinschaft, sind Produkte von Zeit und Zufall.
Brandom I 922
Sprache/Davidson: bloß praktische, hypothetische Notwendigkeit, bequem für Gemeinschaft, sie zu haben - maßgeblich: wie jemand verstanden werden möchte - Gehalte nicht vor wechselseitigen Interpretationen auszumachen.
Brandom I 518
Sprache Davidson: interpretiert sprachliche Ausdrücke als Aspekt der intentionalen Interpretation von Handlungen - pro top down - Tarski: egal ob top-down oder bottom-up.
Dav II 51
Sprache/Davidson: jede ist über die kausalen Beziehungen zugänglich. - Letztlich ist es irrelevant für die W-Theorie, welche die tatsächlich gesprochene Sprache ist.
Brandom I 454
Sprache/Davidson/Rorty: nicht Begriffsschema, sondern kausale Interaktion mit der Umwelt - beschrieben durch die Radikale Interpretation. - Dann kann man nicht mehr fragen, ob die Sprache auf die Welt "passt".
Rorty III 33
Sprache/DavidsonVsTradition/Rorty: Sprache ist nicht Medium, weder des Ausdrucks noch der Darstellung. - Falsche Fragen: Bsp "Welchen Ort haben Werte?" - Bsp "Sind Farben bewußtseinsabhängiger als Gewichte?". - Richtig: "Steht unser Gebrauch dieser Worte unserem Gebrauch anderer Worte im Wege?".
Rorty VI 133
Sprache/Davidson/Rorty: so etwas wie eine Sprache gibt es nicht. (> Davidson, A Nice Derangement of Epitaphs): es gibt keine Menge von Konventionen, die man lernen müßte, wenn man sprechen lernt. kein abstraktes Gebilde, das verinnerlicht werden müßte.
Seel2 III 28
Sprache/Davidson: These: Sprache ist kein Medium - aber Geist ohne Welt und Welt ohne Geist sind leere Begriffe. - Sprache steht nicht zwischen uns und der Welt - Sehen: wir sehen nicht durch die Augen sondern mit ihnen - VsMentalesisch: eine Gedankensprache gibt es nicht. - Sprache ist Teil von uns. - Sie ist ein Organ von uns. - Sie ist die Art, wie wir die Welt haben. - Medium/Davidson/Seel: hier sehr eng gebraucht. - Medium/Gadamer: nicht Instrument, sondern unverzichtbares Element des Denkens.

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.04.2017