Philosophie Lexikon der Argumente

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Searle, John R.
 
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Sprechakttheorie II 25
Aufrichtigkeitsbedingung: ist den Sprechakten intern.
IV 251
Sprechakt/Searle: regelbestimmte Handlungen - immer konstitutive (nicht regulative) Regeln - Searle: Sprechakt: Schlüssel zur Bedeutung - VsSearle: umstritten, weil Sprachregeln für z.B. sing Term ganz anderer Art als für Handlungen
V 68
Sprechakt ungleich Spiel! - Erklärung muss Regeln voraussetzen - Regeln nicht gleich
Konvention - Sprechen regelgeleitetes Verhalten - Regeln, nicht Verhalten ist ausschlaggebend.
V 207
traditionelle Sprechakttheorie/Austin/Strawson/Hare: Wort W wird gebraucht, um Sprechakt A zu vollziehen - dann Bsp "gut" empfiehlt, "wahr" bekräftigt, "Wissen" garantiert etwas - SearleVs: das funktioniert nur bei performativen Verben wie "versprechen", aber nicht bei wertenden - erfüllt nicht die Adäquatheitsbedingung für semantische Analyse: ein Wort muß in allen grammatisch verschiedenen Sätzen dasselbe bedeuten - das kann es nicht, wenn die Bedeutung der Vollzug verschiedener Akte sein soll.
V 213
Falsch: anzunehmen, dass die Bedingungen für den Vollzug eines Sprechakts aus den Bedeutungen der Wörter folgten - ("Behauptungs-Fehlschluss").
IV 27
Sprechakttheorie/SearleVsAustin: nimmt Verben für Akte - das muss man aber unterscheiden - Bsp Verkündung eines Befehls kein Befehl.
IV 78
Sprechakttheorie/Searle: unterscheidet sich von anderen philosophischen Ansätzen dadurch, dass sie keine Menge von logisch notwendigen und hinreichenden Bedingungen für das zu erklärende Phänomen gibt - (Bsp Linguistik: Struktur-Regeln).
IV 86
Der illokutionäre Akt ist die Funktion der Bedeutung des Satzes.
IV 86
Fiktion/Sprechakt/Searle: Fiktion nicht anderer Sprechakt, sondern vorgegebener Akt - in Literatur, nicht anderer Akt als in Zeitung - keine semantische oder syntaktische Eigenschaft weist einen Text als fiktional aus.
IV 204
SprechakttheorieVsChomsky, VsRegeln, statt Semantik/Pragmatik.
VII 99
Sprechakt/Proposition/Searle: Unterschied: aus dem propositionalen Gehalt folgt nicht, dass die Behauptungsbedingungen erfüllt sind - die Proposition besagt vielmehr, dass der Sprecher beim Akt impliziert, dass sie erfüllt sind
VIII 435
Sprechakt/Searle: wird durch die semantischen Intentionen des Sprechers zusammengekittet. - VsChomsky: sieht nicht die wesentl. Verbindung von Bedeutung und Sprechakten.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

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> Gegenargumente zu Sprechakttheorie



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.03.2017