Philosophie Lexikon der Argumente

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Cresswell, M.J.
 
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Starrheit II 154
Starr-machen/Kennzeichnung/Kripke/Cresswell: (Kripke 1977, 259f): normale Kennzeichnung/logische Form/Cresswell: "Das F ist G" ist wahr in jeder möglichen Welt (MöWe) w gdw. das Ding das (eindeutig) F in w ist, auch G in w ist. - starre Kennzeichnung/logische Form: hier ist das wahr in w gdw. das Ding, das in der wirklichen Welt F ist, in w G ist, egal ob es dort in w F ist oder nicht. - Welche Welt die aktuale ist, ist aber relativ zur jeweiligen möglichen Welt. - Lösung: doppelte Indizierung: zwei mögliche Welten: "das F ist G" ist wahr in w2 gesehen von w1, gdw. das Ding das F ist in w1 G w2 ist - > zwei-dimensionale Semantik - starr machen: sorgt dafür, dass ein Satz wie "das F ist G" auch allein stehen kann. - Statt dessen: Wahrheitsbedingungen/WB/Cresswell: wenn man den prinzipiellen Vorzug von Wahrheitsbedingungen über Wahrheitswerte darin sieht, dass die Wahrheitsbedingungen die richtigen Input-Bedingungen für weitere Einbettungen liefern, dann ist das Starrmachen nicht so wichtig.
II 155
starr/nicht-starr/Glauben/Modallogik/Cresswell: in Glaubenskontexten wird im Gegensatz zu modalen Kontexten die Kennzeichnung als nicht-starr interpretiert. - modaler Kontext: starr.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

> Gegenargumente gegen Cresswell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.04.2017